Moderne Unternehmen stehen unter ständigem Druck, unstrukturierte Daten zu skalieren und gleichzeitig die Cloud-Kosten vorhersehbar zu halten. Angesichts wachsender Datensätze – angetrieben durch KI, Analysen, Medieninhalte, maschinengenerierte Daten (IoT und Systeme) sowie Daten aus Unternehmensanwendungen – zwingen traditionelle Speichermodelle die Teams zu einem Kompromiss: Leistung gegen Kosten oder, schlimmer noch, ständige manuelle Feinabstimmung.
Mit Cloud Native Qumulo (CNQ) auf der Azure Blob Smart Tier, dass dieser Kompromiss bzw. die ständige manuelle Feinabstimmung entfällt.
Das Problem: Die Optimierung der Speicherkosten erfolgt nach wie vor zu manuell
Azure Blob Storage bietet mehrere Zugriffsebenen – „Hot“, „Cool“ und „Cold“ –, die jeweils auf unterschiedliche Zugriffsmuster und Preisklassen ausgelegt sind. Kostengünstigere Ebenen senken zwar die Speicherkosten, bringen jedoch häufig Kompromisse mit sich, wie beispielsweise Abrufgebühren, Latenzzeiten oder einen erhöhten Betriebsaufwand, wenn Daten falsch verschoben werden.
In der Vergangenheit waren für die Kostenoptimierung folgende Maßnahmen erforderlich:
Zugriffsmuster im Voraus vorhersagen
Richtlinien zum Lebenszyklus von Gebäuden
Kontinuierliche Optimierung und Überwachung der Datenplatzierung
In sich schnell verändernden Umgebungen, insbesondere bei KI-Pipelines, erweisen sich diese Annahmen schnell als falsch.
Azure Blob Smart Tier aufrufen
Azure Blob Smart Tier verändert das Modell grundlegend.
Anstatt sich auf statische Richtlinien zu verlassen, nutzt Smart Tier verschiebt Daten automatisch zwischen den Ebenen „Hot“, „Cool“ und „Cold“, basierend auf den tatsächlichen Nutzungsmustern.
Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
Automatische Kostenoptimierung ohne manuelle Verwaltung der Richtlinien
Daten werden dynamisch verschoben, wenn sich die Zugriffsmuster ändern
Objekte werden nach dem Tarif der jeweiligen Preisstufe abgerechnet, in der sie sich befinden – es fällt kein Aufpreis für die Funktion selbst an.
Das bedeutet, dass Unternehmen Daten speichern können, ohne im Voraus zu wissen, wie darauf zugegriffen wird, und dennoch von optimalen Preisen profitieren.
Warum CNQ + Smart Tier eine bahnbrechende Neuerung darstellt
Das Cloud-native Unternehmen Qumulo beseitigt bereits eine der größten Ineffizienzen im Bereich Cloud-Speicher: Datenduplizierung.
Anstatt Datensätze zwischen verschiedenen Umgebungen zu kopieren, bietet CNQ:
Sorgt für eine einzige zuverlässige Informationsquelle
Nutzt intelligentes Caching (NeuralCache), das die benötigten Daten bereits vorab abruft, noch bevor Sie sie benötigen, und so die Leistung verbessert
Die Skalierung erfolgt unabhängig vom Speicher, wenn sich Anforderungen bzw. Arbeitslasten ändern
Mit der Azure Smart Tier-Technologie im Hintergrund bietet CNQ nun zusätzlich automatische Kostenoptimierung auf der Speicherebene.
Der Gesamtwert
Gemeinsam bieten CNQ und smart tier:
Kostenoptimierung ohne manuellen Aufwand
Keine Lebenszyklusrichtlinien. Kein Rätselraten. Die Daten werden automatisch in die kostengünstigste Speicherebene verschoben.Keine Leistungseinbußen
CNQ gewährleistet durch Caching und eine disaggregierte Architektur eine hohe Leistung, während „Smart Tier“ die Kosten für den Backend-Speicher optimiert.Keine Strafen für das Nicht-Holen – Komplexität
Da die Daten beim Zugriff transparent zurück in den „Hot“-Speicher verschoben werden, müssen Nutzer die Übergänge zwischen den Speicherebenen nicht manuell verwalten oder dafür bezahlen.Eine echte „Pay-for-What-You-Use“-Ökonomie
Die CNQ-Preise für Azure richten sich im Wesentlichen nach Kapazität, Transaktionen und Datenverkehr.
Smart Tier passt die Kosten direkt an die tatsächlichen Nutzungsmuster an, während CNQ einen effizienten Datenzugriff gewährleistet.
Preise: Einfach und transparent
Einer der überzeugendsten Aspekte dieser Integration ist die einfache Preisgestaltung:
Keine zusätzlichen Kosten für die Nutzung von Azure Smart Tier mit CNQ
Die Abrechnung der Daten erfolgt auf Basis der Nutzung der jeweiligen Speicherstufe (Hot, Cool, Cold).
Infolgedessen, Kunden erzielen automatisch Einsparungen, ohne ihre Arbeitsabläufe oder ihre Architektur ändern zu müssen.
Entwickelt für moderne Arbeitslasten
Diese Kombination ist besonders wirkungsvoll bei:
KI-/ML-Pipelines mit unvorhersehbaren Zugriffsmustern
Analytik und Data Lakes wenn sich die „Temperatur“ der Daten im Laufe der Zeit ändert
Medien- und Content-Workflows mit sporadischem Zugriff
Unternehmensarchive das muss jederzeit zugänglich bleiben
Anstatt für „Hot Storage“ zu viel zu bezahlen oder bei „Cold Storage“ Leistungseinbußen in Kauf zu nehmen, profitieren Unternehmen automatisch von den Vorteilen beider Lösungen.
Das Fazit
CNQ im „Smart Tier“ von Azure stellt einen grundlegenden Wandel im Bereich Cloud-Speicher dar:
Leistung und Kosten stehen nicht mehr im Widerspruch zueinander
Die Optimierung erfolgt automatisch, nicht manuell.
Der Speicher passt sich dynamisch an die tatsächliche Nutzung an – nicht an Annahmen.
Für Unternehmen, die Petabytes an unstrukturierten Daten verwalten, ist dies nicht nur eine Funktion – es ist ein neues Betriebsmodell für Cloud-Speicher.
Lesen Sie den offiziellen Ankündigungsbeitrag von Microsoft hier, mit einem Zitat von unserem Brandon Whitelaw.
Smart Tier wird ab Mai über CNQ auf Azure verfügbar sein.